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Heißhunger - Und was nun?

Vermutlich kennt ihn fast jeder von uns - Heißhunger!

 

 

Vor allem, wenn wir abnehmen wollen, kommt oft dieser Heißhunger auf etwas Süßes oder Salziges. Aber auch, wenn wir uns nicht gerad in einer Abnehmphase befinden, kommt er. 

 

Das entstehen von Heißhunger kann mehrere Gründe haben:

  • Der Blutzuckerspiegel
  • Stress / Emotionen
  • Das Verbieten von bestimmten Lebensmitteln

Was hat der Blutzuckerspiegel mit dem Heißhunger zu tun?

 

Der Blutzuckerspiegel gibt dem Körper bzw. Gehirn das Signal Hunger. Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, meldet der Körper dem Gehirn: " Hallo, ich brauche Nahrung!" Das Empfinden wir dann als Hunger.

 

Isst man zuckerhaltiges oder sogenannte schnelle Kohlenhydrate, wie z.B. Weißbrot, Kuchen oder Kekse, steigt der Blutzuckerspiegel steil an und fällt genauso schnell wieder ab. Dadurch kommt es schnell wieder zu einem Hunger, der sogenannte Heißhunger. 

 

Du kannst dies umgehen, in dem du dich zu den Mahlzeiten satt ist und langsame Kohlenhydrate, wie Vollkornbrot, -nudeln und Naturreis sowie Gemüse und Obst bevorzugst. Diese enthalten Ballaststoffe, für die der Körper lange braucht, um sie zu verdauen und somit lange satt ist.

 

 

Stress und Emotionen fördern Heißhunger

 

Unter uns gibt es sogenannte Stressesser. Wir neigen dazu bei Stress und anderen Emotionen, wie Trauer, Wut und Angst zu essen. Doch leider hilft das Essen nur für einen kurzen Moment als Seelentröster. Das führt dazu, dass wir mehr essen wollen und damit beginnt der Teufelskreis. 

Damit du diesem Teufelskreis entgehen kannst, ist es in erster Linie erstmal wichtig zu erkennen, wann du isst. Welche Situation verleitet dich dazu? Hattest du einen stressigen Tag? Ist dir langweilig? Bist du auf jemanden wütend oder macht dir vielleicht etwas Angst?

Nimm dir Zeit für dich und erkenne, welche Gefühle gerade in der aufsteigen. Erlaube sie dir, sie sind ein Teil von dir!

 

Hast du herausgefunden, warum du Heißhunger hast? Prima! Jetzt kommt der zweite Schritt: Finde heraus, welche Alternativen es für dich gibt.

Hier sind ein paar Beispiele:

 

Langeweile - Hast du ein Hobby? Nein, such dir eins. Was macht dir Spaß?

Stress - Bewegung ist super bei Stress. Ein kleiner 15 minütiger Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder bewirken

Wut oder Angst - Ruf deine/n beste/n Freundin/Freund an und sprich dich aus. Erzähl ihr/ihm von deinen Sorgen und mach nicht alles mit dir alleine aus. Das musst du nicht. 

 

 

Das Verbieten von bestimmen Lebensmitteln

 

Ich möchte dich kurz bitten, jetzt nicht an einen rosa Elefanten zu denken! Na? Hat es geklappt? ;-)

Wenn wir abnehmen wollen, verbieten wir uns gern Lebensmittel von denen wir denken, dass sie nicht gut für unsere Abnahme sind. Wie zum Beispiel: Schokolade, Chips, Kuchen, Kekse, und und und. Doch das ist eher kontraproduktiv, denn wenn wir uns etwas verbieten wollen wir es erst recht und unsere Gedanken kreisen nur noch darum. Der rosa Elefant schwirrt dir vielleicht immer noch im Kopf herum. 

Verbiete dir solche Leckereien nicht, sondern plane Sie mit ein. Deine Ernährung sollte natürlich überwiegend aus gesunden Lebensmitteln bestehen und nicht nur aus Leckereien.

Meine Empfehlung: Investiere maximal 10% deine Kalorienbudget in solche Leckereien. 

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